Freitag, 26. Juli 2013

Wochenende

:)

Als wir träumten...Clemens Meyer der Film

 
Den Roman gibt es schon als Bühnenstück in der Regie von Armin Petras. Und jetzt will sich Andreas Dresen daran versuchen. Im Herbst beginnen die Dreharbeiten zu Clemens Meyers Debütroman "Als wir Träumten". Selbstverständlich wird in Leipzig gedreht. Welche Schauspieler mitwirken, weiß man noch nicht. Ich lass mich überraschen. :)
 
 

Donnerstag, 25. Juli 2013

Jenseits von BEGABT und UNBEGABT...Teil 12

Seit Sue Reindke wissen wir, dass Spam lustig ist. Ich erinnere an das Buch der Woche "Spam".
Noch einmal zur Auffrischung: Sue Reindke las vor einem Jahr auf der Internetkonferenz re.publica aus ihren Spam-Mails. Und danach kam die Idee zu einem Buch. 
 
Seit dem schaue auch ich bewusster und regelmäßiger in meinem Spam-Ordner. Und siehe da, auch ich bekomme wundervolle Nachrichten, die (meist unfreiwillig) komisch sind, weil sie geradewegs den Adressaten verfehlen und super schlecht ins Deutsche übersetzt sind.
 
Letztens in meinem Postfach. Eine Nachricht von Oksi Greer!

Hallo, Sehr Geehrter Herr!
Seien Sie nicht Verwundert uber dieses Schreiben.
Ich bin eine junge ,hubsche,leutselige und zielsichere junge Frau.
Ich meine das die Kommunikation ein sehr wichtiger Bestandteil in unserem Leben ist.
Ich mochte einen Lieben zu finden, der fur mich eine  zuverlassige Stutze und eine zuverlassige Beschutzung sein wird.
Ich mochte in einen See voll mit Liebe und Sehnsucht geraten.
Ich bin sicher, dass es auf diesem Planeten, einen Menschen gibt der mir Liebe und Gluck schenken kann. Vielleicht bist du der jenige Gatte?
Ich heibe - Oksi und ich bin 29 Jahre alt.
Ich war nie verheiratet und habe keine Kinder.
Ich habe keinerlei schadenbringende Gewohnheiten ich rauche nicht und trinke kein Alkohol. Ich bin gewohnt gesund zu leben.
In den nachsten Zuschriften, werde ich unbedingt mehr erzahlen und naturlich werde ich dir meine Fotos senden.
Ich bin sicher dass wir eine wahre Liebe aufbauen konnen. Wenn dieses Schreiben dir nicht interessant ist dann ignoriere diesen Brief bitte.

Ich überlege ernsthaft, ob ich Oksi Greer antworten soll. Womöglich wartet sie sehnsuchtsvoll auf eine Antwort. Die Rückantwort würde dann so klingen:

Hallo, Sehr Geehrte Oksi Greer!
Seien Sie nicht Verwundert uber den Inhalt dieses Schreiben.
Auch ich bin eine junge, hubsche, leutselige und zielsichere junge Frau.
Kommunikation ist wohl wahr ein sehr wichtiger Bestandteil in unserem Leben und erfolgsversprechend, wenn man die Fähigkeiten und Fertigkeiten dafür beherrscht.
Ich habe einen Lieben gefunden, der fur mich eine zuverlassige Stutze und eine zuverlassige Beschutzung ist.
Ich bin in einen See voll mit Liebe und Sehnsucht geraten. Und es ist schön.
Es gibt auf diesem Planeten, einen Menschen der mir Liebe gibt und Glück schenkt. Oksi, du bist es nicht und ich verrate dir auch nicht den Namen des jenigen Gatten.
Ich habe eine Menge schadenbringender Gewohnheiten. Ich rauche und trinke Alkohol. Ich bin es gewohnt punktuell, so ca. 4-6 x im Jahr, gesund zu leben.
Erzähl mir unbedingt mehr von dir. Fotos brauchst du mir nicht schicken.
Ich bin mir sehr sicher, dass wir KEINE wahre Liebe aufbauen konnen. Vielleicht eine Brieffreundschaft oder so. Wenn dieses Schreiben dir nicht interessant ist dann weiß ich auch nicht weiter.
 

Dienstag, 23. Juli 2013

Großartig!

Hier bedarf es keiner Worte...

Montag, 22. Juli 2013

Buch der Woche

Warum Liebe weh tut – Eine soziologische Erklärung

Eva Illouz
 

Warum tut Liebe weh, jedenfalls gelegentlich? Was fasziniert uns noch heute an Figuren wie Emma Bovary oder Heatcliff und Catherine, den unglücklich Liebenden aus Emily Brontès Sturmhöhe? Und vor allem: Was unterscheidet uns von ihnen? Gibt es einen Unterschied zwischen dem Liebeskummer zu Zeiten Jane Austen und der Art und Weise, wie wir ihn heute erfahren und damit umgehen?
 
Eva Illouz, die Meisterin der soziologischen Analyse der Gefühlswelt moderner Menschen, widmet sich in ihrem Buch „Warum Liebe weh tut“ der Schattenseite der Liebe. Sie zeigt, inwiefern der Liebesschmerz wesentlich von den gesellschaftlichen Bedingungen der jeweiligen Zeit geprägt wird und keineswegs ein rein individuelles Problem ist.

In sechs Kapiteln entfaltet sie die Ursachen zeitgenössischen Liebesleid sowie die Spezifika des heutigen Umgangs mit Beziehungskrisen. Die digitalen Heiratsmärkte spielen dabei ebenso eine Rolle wie die neuen Mechanismen der Partnerwahl und der strategische Umgang mit der romantischen Vorstellungskraft.

Ziel des Buches ist es, das Leiden an der Liebe zu lindern. „Warum Liebe weh tut“ schlägt viele Schneisen durch das Dickicht moderner Liebe und gibt überzeugende Erklärungen für die Verunsicherung und Orientierungslosigkeit der hochreflektierten und autonomen Individuen spätmoderner Prägung. Bei Eva Illouz entpuppt sich das Liebesdrama unter dem scharfsinnigen Blick der Soziologin als Muster und Mechanismus sozialer Strukturen.

 
Die Autorin:
Eva Illouz (* 30. April 1961 in Fès, Marokko) ist eine israelische Soziologin. Als Eva Illouz zehn war, zog die Familie von der marokkanischen Stadt Fes nach Frankreich. Sie ging in Sarcelles zur Schule und studierte später in Paris sowie an der University of Pennsylvania in den USA.
Sie erforscht gesellschaftliche Einflüsse auf die Bildung von Emotionen und somit den Zusammenhang von Kapitalismus der Konsumgesellschaft sowie Medienkultur im Hinblick auf die Produktion/Transformation emotionaler Muster. Seit 2006 lehrt sie als ordentliche Professorin für Soziologie und Anthropologie an der Hebräischen Universität Jerusalem.

Im Jahre 2009 wurde sie von der Zeitung Die Zeit in eine Reihe von zwölf Intellektuellen gewählt, die wahrscheinlich das Denken der Zukunft verändern werden.
2013 wurde sie mit einem Anneliese Maier-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet

Warum Liebe weh tut, Eva Illouz, Suhrkamp, 467 Seiten, 24,95 €, Erschienen am: 12.10.2011, ISBN:  978-3-518-58567-2

Samstag, 20. Juli 2013

Donnerstag, 18. Juli 2013

Des Rätsels Lösung! Glocken über der Kurt-Eisner-Straße...

Mein Leipzig lob ich mir...
 
Gestern entdeckte ich auf dem Nachhauseweg, unter der Brücke Wundtstraße, Glocken. Fragezeichen in meinem Gesicht und niemand weit und breit, der mir diese imposante Installation erklären konnte.

8 Glocken unter der Brücke Wundtstraße / Installation von Joana Brunkow und der Bethlehemgemeinde
 
Eine Antwort darauf, gab es heute in der Leipziger Volkszeitung. Klang-Künstlerin Joana Brunkow hat gemeinsam mit der Bethlehemgemeinde acht Glocken aufhängen lassen. Acht Glocken, die nur selten läuten. Nur der Wind kann mit ihnen spielen. Und warum? Zum innehalten. Die Künstlerin beabsichtigt damit, die Wahrnehmung der Passanten zu schulen und auf Ungehörtes aufmerksam zu machen. Und die Bethlehemgemeinde hat rund um die Klangkonstruktion das Projekt "Innehalten" entwickelt.
 
Seit dem 28. Juni hängen die Glocken schon unter der Brücke und am Sonnabend werden sie leider wieder abgebaut. Wer sich dieses Schauspiel anschauen will, der sollte schleunigst die Beine in die Hand nehmen. Vielleicht reizt euch die morgige (letztmalige) Aktion "Rushhour" - Wochenschlussandacht mit Musik und Stille im Lärm des Feierabendverkehrs, um 18:00 Uhr. 


Mittwoch, 17. Juli 2013

Geschichten von Helmut Braune

Helmut Braune ist noch nicht jedermanns Begriff. Dies wird sich hoffentlich im Laufe der Zeit ändern. Auf diesem Blog werden in unregelmäßigen Abständen nun die Geschichten von Helmut Braune veröffentlicht. Mir gefallen sie. Vielleicht treffen sie auch euren Nerv.
Hier die erste Geschichte aus seiner Feder...
 
Der Löffel oder Wer sich die Suppe einbrockt, der darf sie auch wieder auslöffeln
Der Euphorie folgt die Ernüchterung. Etwas mehr als 24 Stunden waren vergangen und ein schwarzes Loch tat sich auf, direkt vor meinen Füßen. Die Idee war gut, doch nicht zu Ende gedacht. Geh nie nur von dir alleine aus, füge deinen Überlegungen alle möglichen Eventualitäten hinzu, seien sie noch so bizarr und unmöglich. Unmögliches wird möglich, wehren kann man sich nicht dagegen. Es kommt wie es kommt und rollt, wenn es rollt.
Es macht mich schier rasend und wahnsinnig, dass das meine Dienste in Anspruch nehmende Proletariat in ihren ölverschmierten Blaumännern seinen moralischen und ethischen Pflichten nicht nachkam. Benutztes Geschirr räumt man weg, stellt es in die dafür vorgesehenen und bereitstehenden Geschirr-Sammelwagen. Und das Besteck sortiert man in die entsprechenden Behälter. In meinem Speisesaal, vier an der Zahl. Das lernt man schon bei Mutti. Meine Erziehungsmission hatte ich schon vor längerer Zeit et acta gelegt. Die räumten ihren Scheiß einfach nicht weg.  Was mich noch mehr auf die Palme brachte, war die Tatsache, dass meine chow hall einem unerklärlichen Löffelschwund unterlag. Löffel. Nicht Messer oder Gabeln, nein Löffel – Klein und groß in ihrer Form. Das elektromagnetische Feld als mögliche Erklärung, schied aus. Monatlich bestellte ich beim gastronomischen Großhändler meines Vertrauens 100 kleine und 100 große Löffel neu. Meinen Ruf hatte ich hier weg. Der Uri Geller der Kraftwerkskantine. Ha, ha… zum totlachen.
Weshalb klauten die Gehaltsempfänger meine Löffel? Die Antwort auf diese Frage bereitete mir so mach schlaflose Nacht. Jetzt mal im Ernst. Die waren ja nicht mal aus purem Gold, geschweige denn versilbert.
Vor 24 Stunden hatte ich die Wahnsinns-Idee schlechthin. Ich würde den Löffelklauern ein für alle Mal den Riegel vorschieben und dem Treiben den garaus machen.
Und folgendes geschah vor 24 Stunden...
Ich packte alle auffindbaren Löffelbestände zusammen, klein und groß, und verschaffte mir Zugang zur Proletenwerkstatt. Zugegeben war es illegal, doch der Zweck heiligt alle Mittel. Akribisch und akkurat platzierte ich den 6-Diamantbohrer auf jeweils 290 kleinen Laffen. Genau mittig, sauber und fein. Den ganzen Vorgang wiederholte ich mit einem 8-Diamantbohrer und bearbeitete 289 große Laffen. Ich machte mir darüber hinaus die Mühe, die Löcher in den Laffen zu entgraten. So bin ich halt. Alles muss seine Richtigkeit haben. Die Löffel, die leicht gewölbte Fläche, die es uns erlaubt, flüssige Nahrung aufzunehmen, ohne zu schlürfen oder sich die Finger zu verbrennen, war nun nutzlos. Nutzlos für den Klau. Welcher Idiot würde schon funktionsunfähige Löffel mitnehmen.
Und nun, etwas mehr als 24 Stunden später tut sich ein schwarzes Loch auf, direkt vor meinen Füßen. Die Idee war gut, doch nicht zu Ende gedacht. Geh nie nur von dir alleine aus, füge deinen Überlegungen alle möglichen Eventualitäten hinzu, seien sie noch so bizarr und unmöglich. Unmögliches wird möglich, wehren kann man sich nicht dagegen. Es kommt wie es kommt und rollt, wenn es rollt.
Die Löffel waren der Renner. Am Ende des Tage fand man keinen einzigen, nein, keinen einzigen Löffel mehr in meiner chow hall. Die Proleten stürzten sich auf sie, als gebe es kein Morgen. Ich hatte über Nacht Stroh zu Gold gemacht, im übertragenen Sinne natürlich. Alulöffel hatte ich in silberne Löffel verzaubert. Tja, und machen wir uns nichts vor. Silberlöffel sind zum Klauen da.

Dienstag, 16. Juli 2013

Was liest du gerade?

Robert Gilmore "Alice in Quantumland“

Ronny Valdorf mit Robert Gilmore
Worum geht´s?
Angelehnt an die berühmte „Alice in Wonderland“-Geschichte wird dem geneigten Leser hier versucht, etwas über die gedanklichen Untiefen der Quantenmechanik beizubringen. Damit haben wir es sicher mit einem der Kuriosesten wissenschaftlichen Theorien des 20. Jh. zu tun und das besondere ist noch dazu, dass es sich dabei um eine recht erfolgreiche Theorie handelt, die viele interessante Phänomene vorausgesagt hat, die sich später auch haben nachweisen lassen. Alice erlebt also ihre Abenteuer im Quantenland und anhand dieser Abenteuer soll uns etwas verständlich gemacht werden, über die – für den Normalbürger – oft unverständlichen Phänomene, die sich auf der Quanten-Ebene ereignen. Ein schönes Beispiel: Alice überrascht ein Wesen dabei, das seinen Haustürschlüssel verloren hat. Aber in Quantenland ist dies kein Drama, die Figur rennt einfach immer wieder gegen die Wand, so lange bis sie einfach durch die Wand „hindurchtunnelt“. Eigentlich ganz witzig alles,zumindest, wenn man von den meisten Phänomenen schon einmal etwas gehört hat. Für chronisch physikalisch Uninteressierte, wird wohl auch dieses Buch nicht zu einer Offenbarung werden. Das Buch war auch in einer deutschen Fassung zu haben, die allerdings nur noch antiquarisch zu manchmal horrenden Summen zu erstehen ist. Also lieber gleich das englische Original erwerben.
 

Wie bist du darauf gekommen?
Mein Physiklehrer versuchte in der 12. Klasse unseren Physik-Leistungskurs gelegentlich mit humorvollen Einlagen bei Laune zu halten. So wurde unter anderem der "Witz der Woche" als fester Bestandteil in den harten Physik-Alltag integriert und eben auch, an passender Stelle, das Buch "Alice im Quantenland". Viele Jahre habe ich nicht mehr an das Buch gedacht. Aber irgendwann fiel es mir wieder ein und ich bekam Lust, es doch noch einmal im Ganzen zu lesen.

 

Freitag, 12. Juli 2013

Giuseppe Colarusso

 
Giuseppe Colarusso ist ein wahrhaftig guter Manipulationskünstler. Er spielt mit Form und Funktion und verwandelt Alltagsgegenstände in einer Art und Weise, wie sie nicht sein können/sollten.
 
Die Tatsache, dass etwas unwahrscheinlich ist, heißt nicht unbedingt das es unmöglich ist. Der italienische Künstler Giuseppe Colarusso hat eine ganze Fotoserie entwickelt, um den Betrachter zu beweisen, dass doch so einiges möglich ist.

 



 
 
Mehr zu sehen gibt es auf: http://www.giuseppecolarusso.it/

Donnerstag, 11. Juli 2013

Mittwoch, 10. Juli 2013

Buch der Woche

Du hast mich auf dem Balkon vergessen.

Ist meine Hose noch bei euch?

Ich guck mal, ob du in der Küche liegst.

Axel Lilienblum / Anna Koch

Die SMS wird 20 Jahre alt und sie hat in ihrem Alter schon einiges geleistet. Mittlerweile gehört sie zu unserem Leben wie Klopapier und Eiscreme. Allein im letzten Jahr wurden in Deutschland 55 Milliarden SMS versendet, ein Drittel mehr als im Jahr zuvor. Die meisten von ihnen haben durchaus ihren Sinn, aber viele Kommunikationsversuche sind - gerade nachts und wenn Alkohol im Spiel ist - zum Totlachen oder geradezu bizarr.  Seit 2009  sammeln zwei Berliner skurrile und peinliche SMS- Nachrichten. Die 800 schrägsten veröffentlichen sie erstmalig  2010  in einem Buch. Die rund 800 besten Kurznachrichten erschienen unter dem Titel "Du hast mich auf dem Balkon vergessen. Das Beste aus SMSvonGesternNacht.de".
 
Die Autoren sind Axel Lilienblum und Anna Koch. Die beiden dachten sich, dass Einige Handy-Kurznachrichten einfach "zu gut, witzig oder krass" seien, um nur von Sender und Empfänger gelesen zu werden. Fortan sammelten die beiden SMS, die besser nicht verschickt worden wären, und veröffentlichten sie auf ihrer Homepage smsvongesternnacht.de. Mal peinlich, mal traurig, immer unterhaltsam. Nachdem sich zu Beginn vor allem ihre Freunde an der Aktion beteiligten, müssen sich Lilienblum und Koch heute keine Sorgen über mangelnde Einsendungen machen: Pro Tag bekommen sie etwa 100 neue SMS von anonymen Sendern.
 
Auf der Internetseite kann jeder, der in der Nacht skurille Nachrichten von seinen – meist  betrunkenen – Freunden erhalten hat, diese posten. Ob auch alle echt sind, das weiß keiner.
 
Das zweite Band  von 'SMSvonGesternNacht', mit dem Titel „Ist meine Hose noch bei euch?, erschien 2011 Es ist (im Gegensatz zum ersten Band) bunt. Die SMS sind in verschiedenen Blautönen abgebildet, ebenso die Bilder. Mal wieder hat man viel zu lachen und diesmal dauert das ganze sogar noch etwas länger. Denn nun enthält das Buch fast doppelt so viel Seiten wie vorher.
 
Im Zwielicht der Nacht wird schon mal aus Versehen Schluss gemacht und nach dem Aufwachen erschrocken gerätselt, ob (und wenn ja, mit wem?!) man vielleicht Sex gehabt hat. Unter dem Motto „Welche SMS hättest du gestern Nacht besser nicht verschickt“ werden hier erneut besonders lustige, schräge, peinliche und kryptische SMS versammelt. Ob alkoholgeschwängerte Liebesbekundungen, eindeutig zweideutige Nachrichten oder philosophische Exkurse in 160 Zeichen – Unterhaltung ist garantiert.
 
Nach den Bestsellern "Du hast mich auf dem Balkon vergessen" und "Ist meine Hose noch bei euch?" schicken Anna Koch und Axel Lilienblum ihre Leser bereits zum dritten Mal auf eine Reise durch die lustigsten und schönsten SMS-Nachrichten des letzten Jahres. Mit einer Auswahl aus Zehntausenden anonymer Einsendungen führt das aktuelle Buch wieder durch vierundzwanzig amüsante Stunden voller Geschichten, die das Leben selbst schrieb. Der dritte Band heißt „Ich guck mal, ob du in der Küche liegst.



 
Du hast mich auf dem Balkon vergessen, Axel Lilienblum/Anna Koch, rororo-Verlag, Erschienen am 01.12.2010, 272 Seiten, ISBN 978-3-499-62694-4
 
Ist meine Hose noch bei euch?,  Axel Lilienblum/Anna Koch, rororo-Verlag, Erschienen am 01.12.2011, 288 Seiten, ISBN 978-3-499-62809-2
 
Ich guck mal, ob du in der Küche liegst, Axel Lilienblum/Anna Koch, rororo-Verlag, Erschienen am 01.12.2012, 288 Seiten, ISBN 978-3-499-63012-5

Samstag, 6. Juli 2013

Was lese ich gerade?

Lenore Kandel "Das Liebesbuch/ Wortalchemie"

Worum geht`s?
Hier werden die beiden entscheidenden Gedichtbände Kandels vorgelegt: "The Love Book", 1967 für obszön erklärt und verboten, und "Word Alchemy", im selben Jahr bei Grove Press erschienen. "The Love Book", 30 Jahre lang vergriffen und erst 2004 wieder neu aufgelegt, ist ein aufstörendes erotisches Meisterwerk zeitgenössischer Dichtung, eine zeitlose, die Grenzen literarischer Gattungen überschreitende Hymne an Lust und Liebe und transzendentales Kleinod amerikanischer Lyrik.

Wie bin ich darauf aufmerksam geworden?
Der Ronny Valdorf ist wieder mal dran Schuld. Das Buch steckte in seinem Rucksack und für neue, andere (nicht 0815) Bücher, bin ich ja immer zu haben.

Freitag, 5. Juli 2013

Cheslo die ZWEITE...


Cheslo hat anlässlich der world skills den PULP Plan illustriert.


 
 
Schön. Aber PULP Map?
 
Was soll das/ein PULP Map sein?
Antwort: PULP steht für: Premium Urban Location Pickers - PULP - und ist ein Stadtplan von Jugendlichen für Jugendliche. Ausgewählte Insider Locations von Locals ausgewählt....
 
Was können Jugendliche mit dem PULP Map machen? Warum sollen Jugendliche den benutzen?
Antwort: Locations sind handverlesen und bieten einen idealen Einstieg ins urbane Leben der Stadt. Neben den typischen touristischen Attraktionen findest du hier Geheimtips, wichtige Infos und Hotspots, die es sonst nirgends gibt.
 

Donnerstag, 4. Juli 2013

Distillery

 
Mein Leipzig lob ich mir ...
 

Die Distillery in Leipzig ist der älteste Techno-Club und gilt als einer der bekanntesten und einflussreichsten Techno-Clubs Deutschlands.
 
Entstanden ist der Club im September 1992 auf dem Gelände einer alten Brauerei in der Biedermannstraße. Nachdem die alte Location insbesondere wegen Lärmbelästigungen geschlossen wurde, gab es diverse Protestaktionen von Veranstaltern und Gästen, unter anderem mittels Partys vor dem Leipziger Rathaus. Daraufhin einigten sich die Betreiber mit den Behörden im September 1995 auf eine neue Location in der Südvorstadt. Seitdem befindet sich der Club in einem Gebäude auf einem ehemaligen Gelände der Deutschen Bahn in der Kurt-Eisner-Straße 108a.
In den letzten Jahren vollzog der Club eine musikalische Öffnung. Neben Techno und House haben auch Drum and Bass und andere Stilrichtungen der elektronischen Musik sowie Hip-Hop und Reggae ihren Platz im facettenreichen Programm gefunden.

Am 17.05.2013 fanden in der Distillery die "Style Wild BATTLES" statt. Vergangenheit - i now it - doch hab ich auf der frohfroh-Seite ein schönes Video dazu entdeckt, welches ich euch nicht vorenthalten möchte.







Mittwoch, 3. Juli 2013

Moxxom 04 - Veranstaltungshinweis


 
"Von Musikliebhabern für Musikliebhaber". Unter diesem Motto begannen vor vier Jahren eine Handvoll Enthusiasten ihre Idee von einem Musik-Openair abseits des musikalischen Einheitsbreis in die Tat umzusetzen. Die Zahl derer, die sich mit dieser Idee identifzieren können, wuchs über die Zeit stetig an.

Zum Ort des Geschehens wird abermals das Areal im Freibad Hagenwerder, mit seinem direkt auf dem Gelände befindlichen Zeltplatz. Eine ehemalige Kiesgrube, die seit vielen Jahren als Naherholungsgebiet genutzt wird. Hier gibt es alles, was das Festivalistenherz begehrt: freie Flächen, einen See zum Kühlen der heiss getanzten Füße, Schatten-spendende Bäume und feste Toiletten zur Befriedigung dringender Bedürfnisse ... und idyllisch ist es obendrein.

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Zelt- & Campingplatz
Görlitz (OT Hagenwerder)
An der alten F99 7
02827 Görlitz


Montag, 1. Juli 2013

Unterwegs mit Hipstamatic

Es war Wochenende. Leider viel zu kurz. Natürlich war ich wieder unterwegs...mit meiner Hipstamatic.