Donnerstag, 13. Januar 2011

Verfilmte Romane - The Road.

Gibt es irgendwo auf dieser Welt einen Filmemacher, dem es gelingt, eine Romanvorlage angemessen zu verfilmen? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns am Samstag um 18:00 Uhr in der "al dente"-Sendung.
Gelingt es John Hillcoat die in Cormac McCarthys "Die Strasse" konsequent beschriebene Hoffnungslosigkeit einzufangen? Ist der Film ein guter Ersatz für Lesemuffel? Fragen über Fragen ...


Die besten Grüße
euer Fräulein S.

Kommentare:

  1. Nein, gibt es nicht! Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, warum du es immer wieder probierst (du Sturrkopp). Du weißt doch, dass du nicht so umfassend wie in deinen Büchern mit Emotionen und Eindrücken bedient wirst. Und am Ende bist du immer enttäuscht und regst dich so herrlich auf. Machst du das dann auch im Radio?
    LG Markus

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  2. Hallo Sonnenschein,
    @Markus: ich schließe mich deiner Meinung an. Weißt du noch was bei Trainspotting los war. Ha, ich lach mich schlapp. Ich hab gedacht Sonnenscheinchen fliegt zu Boyle und haut ihm das Buch um die Ohren. Ich wette mit dir (Kasten Bier), dass sie sich aufregt. Ha, ich lach mich schon jetzt schlapp.
    LG Nicole

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  3. Meine Lieben,

    die Hoffnung stirbt zuletzt! Und ja - ich werde mich aufregen - aber ruhig und sachlich! Hmmm, mal überlegen...geht das?
    Die besten Grüße
    euer Fräulein

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  4. Hallo zusammen,
    also diese Frage nach einer angemessenen Romanverfilmung tritt ja immer wieder auf. Dabei wird, meines Erachtens nach zu oft vergessen, dass ein Buch und der Film einfach zwei grundlegend unterschiedliche Medien sind.

    Das Buch ist eine viel offenere Form. Wird darin eine düstere, entmenschlichte Welt beschrieben, so stellt sich der Leser doch die für ihn, nach seinen Vorstellungen, Ängsten, etc. schlimmstmögliche Situation vor. Der Film hingegen ist da viel eingeschränkter. Er ist genauer und vermittelt eben nur die Vorstellungen der Regisseurs. Die kann man dann gut oder schlecht finden, lassen aber kaum Platz für persönliche Interpretationen.

    Darum glaube ich einfach nicht, dass es so einfach ist, diese beiden Sachen zu vergleichen.
    Dennoch halte ich The Road für einen guten Film, der eben durch die visuellen Eindrücke und nicht zu sehr durch die "sichtbaren" Gefühle der Protagonisten besticht.

    Schöner Blog btw

    Beste Grüße,
    Max

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  5. Du hast ja recht. Aber seit spätestens gestern wissen wir doch alle, wie gerne ich Äpfel mit Birnen vergleiche. Dieser unzulässige Vergleich bietet die Chance für überraschende Einschichten und übersehene Zusammenhänge.
    Aber Max, sei ehrlich, der Regenbogen geht echt nicht. Komm, gibt dir einen Ruck ;).

    Die besten Grüße
    das Fräulein

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  6. uh, den Regenbogen habe ich wohl vollkommen verdrängt, haha.

    Dass solche derlei Vergleiche auch Chancen auf Einsichten und übersehene Zusammenhänge bieten, das stimmt sehr wohl.

    Die Sendung habe ich noch nicht gehört. Also, eigentlich noch überhaupt keine von Dir. Ist aber runter geladen und werde ich später anhören.
    Bin gespannt.

    Gruss,
    Max

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