Donnerstag, 11. August 2011

Nachgeschaut - al dente vom 24.07.2011

Wie in der Sendung versprochen und angekündigt, hier ein paar Fotos vom 24.07.2011...











Die besten Grüße
euer Fräulein S

Mittwoch, 10. August 2011

Hergehört - al dente vom 24.07.2011

Fräulein S und Yvonne von der Sonne im Studio
Lang musstet ihr warten, aber nun ist es vollbracht. Ihr könnt euch die al dente- Sendung vom 24.07.2011 anhören. Wie immer gings chaotisch zu und an der Menge technischer Pannen wurde nicht gespart. Der Spaßfaktor war diesmal 1A dank Mel und Yvonne von der Sonne und zu guter Letzt Jason Vitali.

Zur Sendung....


Die besten Grüße
euer Fräulein S

Dienstag, 2. August 2011

In der Kürze liegt die Würze...

Heute gibt es wieder kurze, knackige Buchvorstellungen. Für den ein oder anderen eine willkommene Abwechslung oder der perfekte Zeitvertreib für verregnetes Urlaubswetter...

Guy de Maupassant: Bel-Ami, Manesse, 424 S.
"Bel-Ami" ist ein zeitloser Roman mit autobiographischen Zügen. Beschrieben wird die Karriere eines Pariser Emporkömmlings, der es vom Tagedieb bis zum Anwärter auf einen Ministerposten schafft. Talente kann er nicht vorweisen, einzig und allein sein gutes Aussehen. Georges Duroy schläft sich nach oben und verbessert seine gesellschaftliche Stellung nach und nach durch geschickt gewählte Beziehungen und Ehen. Der anfangs so sympathische Loser ändert seinen Charakter mit jeder Frau, die seinen Weg kreuzt, bis der Leser sich nicht mehr mit ihm identifizieren möchte. 
Duroy ist widersprüchlich, komplex und nicht leicht zu verurteilen. Denn zwischendurch empfindet er echte Liebe. 

Mark Z. Danielewski: Das Haus. House of Leaves, Klett-Cotta, 800 S.
Will Navidsons neues Haus ist innen acht Millimeter breiter als außen. Rein mathematisch eigentlich unmöglich! Doch sein Lasermessgerät gibt ihm recht, dass an seinem neues Haus etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. An der Außenwand öffnet sich bald ein Korridor, der vom Garten aus gesehen nicht existiert, von innen aber in ein lichtloses eiskaltes Labyrinth unermesslicher Ausdehnung und mit sich immer wieder verschiebenden Räumen führt.
Navidson schnappt sich seine Kamera und steigt mit einem Expeditionsteam in diesen unlogischen Abgrund hinab.
Es gibt tausend Türen, die in dieses Haus hineinführen...aber gibt es auch Ausgänge?

Die besten Grüße
euer Fräulein S.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Vorhersage - al dente 24.07.2011

Ein Alpendorf im Ausnahmezustand, ein Single der für Treue wirbt, das besondere Buch und ein Kompendium der Superhelden. Zwischendurch dreht sich der Plattenteller.
SURPRISE ...SURPRISE...SURPRISE...

Sonntag, 24. Juli 2011 - 18:00 - 19:00 Uhr auf Radio Blau!


Die besten Grüße
euer Fräulein S.

Samstag, 9. Juli 2011

Vorhersage - LesBar 10.07.2011

Comic vs. Graphic Novel oder Graphic Novels vs. Comic oder doch eher Comic meets Graphic Novel? 
Damit beschäftigt sich am Sonntag, den 10.07.2011 ab 13:00 Uhr die LesBar-Crew, bestehend aus Hauke von Grimm, Franziska und mir dem Fräulein S.. 
Lassen sich die Begriffe eindeutig definieren und wenn ja, warum um Himmels Willen müssen wir alles kategorisieren? Steckt womöglich ein wirtschaftliches Interesse hinter all der Fachsimpelei? 
Seid dabei, wenn es um 13:00 Uhr auf Radio Blau wieder heißt:...WILLKOMMEN ZUR LESBAR...
 
Die besten Grüße
euer Fräulein S.

Montag, 27. Juni 2011

In der Kürze liegt die Würze...

Meist ist doch eine knappe Darstellung wesentlich treffender, als eine ausführliche. Und wer will sich bei diesen Temperaturen schon mit endlos langwierigen und überintellektuellen Rezensionen befassen. Kurz und knapp soll es sein, eine kleine Hilfestellung - Lesestoff für das nächste Wiesen- und Cafésetting.

Der Roman erzählt von einem Tag der Freiheit im Leben des William Heller. William Heller, der sich selbst "Lowboy" nennt ist 16, schizophren und ohne seine Medikamente aus der Nervenheilanstalt ausgebrochen. Während er mit der U-Bahn durch New York kreuzt, fühlt er so etwas wie Glück in sich aufsteigen. William hat eine Mission. Er will die Welt retten (an einem einzigen Tag). Er ist überzeugt davon, dass die Welt in wenigen Stunden untergehen wird. Er will den Klimawandel stoppen, indem er geheime Botschaften befolgt, die schubweise sein Gehirn fluten. Williams Odyssee durch das U-Bahn-System wechselt sich ab mit der Schilderung dessen, was hoch oben geschieht, im Tageslicht. "Retter der Welt" konnte man als einen Wettlauf zwischen der mütterlichen Welt des Tageslichts und der vaterlosen Kälte der ewigen Nacht ansehen. Und allmählich entwickelt sich alles zu einer mysteriösen Reise zu den verdrängten Ängsten Amerikas.

John Wray, Retter der Welt, Rowohlt Verlag

Eine Stadt, die dem Februar den Krieg erklärt. Das klingt eigenartig, ja - aber es ist im besten Sinne. Der Februar lässt Kinder verschwinden, das Fliegen verbieten und alle Einwohner mit düsterer Traurigkeit beschatten. Der Wechsel der Jahreszeiten ist außer Kraft gesetzt. 
Surrealistisch, poetisch, schön und schräg. Thaddeus und der Februar ist ein zeitloses Märchen, wie Alice im Wunderland eines ist. Es ist eine Geschichte, die den Leser bei den Sehnsüchten packt und bei den Ängsten.

Shane Jones, Thaddeus und der Februar, Eichhorn Verlag


Für wen heute nichts dabei war, der soll sich nicht grämen. In den nächsten Tage gibt es weitere kurz-und-knapp Vorstellung - und sicherlich ist dann etwas für den Einen oder Anderen dabei...

In diesem Sinne, die besten Grüße
euer Fräulein S.

Mittwoch, 27. April 2011

Hergehört - al dente

Für alle die sich am Samstag lieber von der Sonne die Nase haben kitzeln lassen, als vorm Radio auszuharren (verständlich bei dem Wetter) - gibts hier noch einmal die al dente Sendung zum nachhören.


Ich hoffe, ihr habt einfach nur das Wetter genossen und seid nicht wie alexibexi den Dingen auf den Grund gegangen... ;)


Die besten Grüße
euer Fräulein S.